Dienstag, 10. Mai 2016

Gedankenpalast




Mind Games – Gedankenspiele


Denkst du wirklich, ich kann sehen, wo Du gerade stehst? Glaubst Du wirklich, Deine Gedanken seien frei? Glaubst Du wirklich, das ist Luft, was Du da atmest?

Korrekt. Dieser Satz ist nicht von mir. Aber die Frage, die er beinhaltet, trifft es ziemlich genau. Und sie steht nur Millimeter vor der Frage: „Welche Pille möchtest Du? Die Rote oder die Blaue?“ Zur Erinnerung, hier der Originaltext aus *Matrix* zu jeweils Deiner Wahl….

Rote Pille
Sehr gut, Du hast dich für die Rote Pille entschieden, somit werde ich Dir nun versuchen zu erklären was genau die Matrix ist, wie sie aufgebaut ist, wer sie aufgebaut hat, wie sie funktioniert und wie Du Dich davor und dagegen schützen kannst bzw. wie du Dich aus ihr befreien kannst! Vieles von dem was Du gleich erfahren wirst mag erstmal unglaublich klingen, jedoch ist es leider die Wahrheit. Ich habe nicht gesagt, dass es schön wird, ich hab nur gesagt, dass es die Wahrheit ist.

Blaue Pille
Du hast dich für die Blaue Pille entschieden, was Dir niemand verübeln kann. Somit bleibst Du unwissend und weiterhin ein Opfer der Illusion.
Bis dahin… Schlaf gut!

Soweit Morpheus. Übrigens, aber wem erzähle ich das, in der Mythologie ist Morpheus ein Gott der Träume.

Traumzeit

Die Traumzeit, Deine Zeit, ist eine Welt. So, wie ein Lichtjahr eine Entfernung ist. Ich kenne auch niemanden, der bereit wäre, ein Jahr auf die Uhr zu schauen und zu notieren, wo das Licht nach all der Zeit denn nun hin ist. Mal ganz davon abgesehen, dass es ohne die richtige Brille schier unmöglich ist.

Aber was ist schon unmöglich. Es ist im Englischen so schön umschrieben. Das Unmögliche. Es heißt: Impossible. Und es enthält die absolute Wahrheit Deines eigenen Seins. Diese Wahrheit, die einzige Wahrheit, lautet: I`m possible!

Aber ich habe gerade Deine Welt tangiert. Entschuldige bitte.

Genau, wir waren in Deiner Welt. Und bei Deiner Traumzeit. Die überall in der Weite des Universums stattfindet. Allerdings umfasst sie weder den Raum. Noch die Zeit. Die Welt Deiner Traumzeit ist raum- und zeitlos.

Aus dieser Welt entsteht das, was Du Deine Realität nennst. Und es könnte möglich sein, dass sie durch Dich entsteht. Ausschließlich und alleine durch Dich. Oder besser gesagt, was Du durch die Macht Deiner Gedanken Wirklichkeit werden lässt.

Natürlich habe ich diese Legende nicht erfunden. Für wie schlau hältst Du mich? Nein, es ist die Grundlage des Glaubens der Aborigines in Australien.

Aber es ist ein Mosaiksteinchen. Ein Puzzlestück zum Inhalt unserer aller Matrix. Und es ist mein tiefster Wunsch, die Wirkungsweise der Matrix, in der wir alle uns befinden, für Dich verständlich aufzubröseln.

Gut. Es stimmt, manchmal ist die Wissenschaft doch tatsächlich schon weiter als ich. Dann habe ich den Schuss echt nicht gehört. Aber zur Quantenphysik, von der die, die mir am nächsten stehen, wissen, wie sehr sie mich fasziniert und bannt; zur Quantenphysik kommen wir an anderer Stelle. Wir werden – Achtung Spoiler! - auch die Astrophysik nicht *aus dem Kopf* verlieren. Denn beide Wissenschaften unterstützen die neuesten Erkenntnisse der Neurobiologie auf das vortrefflichste.

Und sie scheinen zu beweisen, dass das, was unsere Altvorderen dachten und zum Teil und zu unserem Glück sogar niederschrieben, gar nicht so blöd gewesen ist. 

Aber ich greife meiner eigenen Traumzeit voraus. Entschuldige bitte, dass ich Dir wieder weggerannt bin. Mensch!

Gedankenpalast


Wenn ich mich recht erinnere, so habe ich Dir an anderer Stelle, mir kommt es vor, als seien zwischenzeitlich Lichtjahre vergangen, von dem Lehrmeister meiner Gedanken erzählt. Oder?

Ich weiß, dass ich ein ganzes elektronisches Buch über seine Anwesenheit in meinem Mindpalace geschrieben habe. Ich glaube jedenfalls, dass es so gewesen ist. Aber wer weiß das schon so genau.

Jedenfalls war mein Lehrer ein extrem introvertierter, allerdings hochfunktioneller Soziopath mit deutlich wahrnehmbaren autistischen Zügen.

Seine über alles stehende Leidenschaft war das Denken. Denken war das höchste Gut. Seines, meines und vor allen Dingen natürlich Deines!

Während er selbst ununterbrochen dachte und sein Sein aus purem, reinem Denken bestand, achtete er kleinlichst darauf, dass auch ich den größten Wert auf mein eigenes Denken legte. Um nicht zu behaupten, er nervte!

Wer mich kennt, weiß, dass ich als nächsten meiner intimsten, wenn auch ungeliebtesten Nachbarn, die Verzweiflung nenne. Direkt daneben wohnt die Resignation. Und gelegentlich zieht auch noch in der dunkelsten Nacht die Depression bei mir ein. Wie ich das hasse! Ich würde nicht im Traum daran denken, je einen dieser Nachbarn zu mir einzuladen. Du?

Aber sie waren nun mal da. Oft und regelmäßig. Und während mein Lehrer dies und jenes deduzierte, schaute er während seiner Überlegungen prüfend zu mir rüber und wenn er nur die kleinste Anspannung bei mir verspürte, die einen meiner ungeliebten Nachbarn auf den Plan rufen würden, wenn er nur die kleinste Regung in mir erahnte, dass ich das zulassen würde, stellte er sich neben mich und flüsterte in mein Ohr: „Think!

Realitätsverlust


Und er brachte mich dazu, zu denken. Zu lernen, welche Kraft Gedanken haben können. Zu lernen, was Gedanken erschaffen. Jedesmal wenn ich darum bat, er möge mich lassen. Mich in Frieden sitzen lassen auf meinem bequemen Sofa, das unter meinem Popo noch heute eine Eindellung aufweist, und alles von mir so exzellent darin und darauf ruhen kann. 

Aber er ließ mich nicht. Er gönnte mir keine Ruhe. Jedesmal drängte er mich unablässig mit seinem *Think!*.

Immer wieder zwang er mich zu denken. Gedanken zu denken. Welten zu erschaffen. Illusionen zu kreieren. Er zwang mich, Dir mein Wesen zu zeigen. Nackt. Ohne Entschuldigung. Ohne Verkleidung. Ohne Bedauern.

Ich habe mich gewunden, wie ein Wurm, den man mit dem Spaten des göttlichen Universums in zwei Teile teilt und der stirbt.

Er hat ohne mit der Wimper zu zucken dabei zugesehen.

Dann, an einem besonderen Tag, war es soweit. Es war der 5. November. Ich weiß das Datum noch so genau, weil der 5. November schon seit vielen Jahren ein ganz besonderer Tag ist.

Der beste und intelligenteste aller Soziopathen stand vor mir und sagte: „Auf die beste aller Zeiten, Lea“. Er nahm meinen Kopf in seine Hände, zog mein Gesicht zu sich und gab mir einen fast altväterlichen Kuss auf meine Stirn.

Dann nahm er die Pistole seines besten Freundes. Ruhig und besonnen erhob er seinen rechten Arm und zielte genau. Das letzte, was in diesem Moment durch meinen Kopf schoss, war die Kugel auf der sein Name stand.

Sherlock.

London Calling


Dann sah ich dabei zu, wie eine meiner Realitäten sich von der Wand meines Zimmers löste und auf den Boden fiel. Sie zersplitterte in tausend kleine Teilchen. Von denen eines im Doppelspalt-Experiment als nicht endende Welle mein Herz zersprengte. 

Ich zerfiel in meine Einzelteile.

Es dauerte lange. Lichtjahre. Ich klebte fest. Unlösbar angetackert am Ereignishorizont.

Dann holte ich aus der Besenkammer den Handfeger. Kehrte mich auf das Blech des Lebens und warf mich auf den Kompost der Ewigkeit.

Das hatte ich mir so nicht gedacht!“ Das konnte meine Realitätskreation nicht sein! Das wäre mir im Traum nicht eingefallen! Nicht mir!

PS: Merkste was?

In meinen Gedanken an der Seite meines hochfunktionellen Soziopathen hatte ich London entstehen lassen. Jede einzelne Straße. Bis hin zur Winkelgasse. Und auch das Gleis 9 ¾ war da, wo es immer schon gewesen ist. Meine Kreationen waren die Wirklichkeit der Wirklichkeiten, und die Sprache der Menschen wurde zu meiner eigenen Sprache. Meine Gedanken dachte ich in Englisch.

Wer hätte das je gedacht?

Als die Illusion der Zeit auf meiner Uhr abzulesen war, schlug es, wie so oft, 13.

Nach dieser Ewigkeit im Outerspace meines eigenen Empfindens, verbunden mit einem heftigen Aufschlag auf der Oberfläche dessen, was Du die Realität nennst, fliege ich in den nächsten Tagen mit meinem Kind, wohin?....richtig… nach London.

Und ich frage mich, das Universum und sämtliche angeschlossenen Multiversen ganz ernsthaft: "Wieso um alles in Deiner und meiner Welt erst jetzt?"

Ich weiß, dass ich die Baker Street entlanglaufen werde und vor der 221B stehen bleibe. Ich weiß, dass ich die North Gower Street sehe, in der gerade die Dreharbeiten zur neuen Staffel von Sherlock laufen. 

Ich weiß, dass ich jede einzelne der mir völlig fremden Straßen kennen werde, so, als hätte ich sie selbst in London angelegt.

Aber welche Bedeutung hat das jetzt noch? Ist dies alles nicht völlig bedeutungslos geworden? Meine heutige Realität findet in einer ganz anderen Traumzeit statt. In einer ganz anderen Welt.

In meiner heutigen Traumzeit hat einer meiner Coaches mir einen Weg aufgezeigt. Meinen Weg. Jetzt werde ich von einem amerikanischen Multi-Millionär gecoacht. Der bringt mir nun bei, welche Kraft meine Gedanken haben können. Dürfen. Und sollen.

Der mich lehrt, was ich für Dich tun kann. Wie ich Dir helfen kann. Wo ich sein darf, wenn Dir nach mir ist. Wenn Du mich brauchst.

Wenn Du willst, werden wir gerne die nächste Zeit zusammen verbringen und ich werde Dir *mein* London zeigen. Mit Dir durch die Parks schlendern. An der Themse sitzen. Und die Abbey Road Studios besuchen. 

Weißt Du, ich war nämlich schon mal da. Vor vielen Jahren. Es gab etwas im EMI House zu erledigen. Aber das war wiederum ein anderer Traum. In einer anderen Zeit. In einer ganz anderen Welt.

In Deiner Traumzeit bin ich immer bei Dir.

Ich bin immer da, wo Du gerade bist.

Ich bin hier.

Deine
Lea














Sonntag, 3. April 2016

BEYOND



Deine Zeit

Erzähle mir nichts von Zeit. Zeit haben. Zeit verschenken. Zeit vergeuden. Zeit! 

Ein viertel Jahr haben wir jetzt schon an Zeit in das neue Jahr investiert.

War es für Dich eine gute Investition?

Bist Du mit dem Ergebnis zufrieden?

Zeit fließt. Sie zerrinnt im Stundenglas. 

Manchmal möchte man am liebsten dieses Glas nehmen und es gegen die Wand der Unendlichkeit schleudern.

Manchmal möchte man in das Glas schauen, wie in eine Zauberkugel, und die Zeit zum Stillstand zwingen. 

Zeit ist magisch. 

Zeit sucht ihren Meister. 

Zeit sucht Dich.

Ich weiß nicht wirklich, wie es Dir geht. Aber seit die Welt uns mit Einsteins` Philosophie über die Relativität der Zeit penetriert, uns also erklärt, dass Gestern, Heute und Morgen alle jetzt zum gleichen Zeitpunkt im gleichen Moment stattfinden, denke ich schwer über die Zeit nach.

Wie viel Zeit bleibt? 

Oh, doch? Schon so spät?

Klirrend zerspringt das Stundenglas an der Wand Deiner Endlichkeit.

In dem Moment, als die Zeit sich in die vierte Dimension verwandelte, entstand gleichzeitig aus dem Einen die Dualität der Maße von Länge und Breite und aus diesem flachen Zustand die Illusion des 3D-Weltbild, das Du *Deine Wirklichkeit* nennst. 

Dein Universum.

Deine ganz persönliche Welt. Und nur Deine!

Diese Perspektive der Welt wiederum entsteht durch Deine Augen.

Durch Deinen Blick auf diesen Zustand der Illusion.

Und durch Deinen Blick auf Deine Uhr.

Ja, es ist wirklich schon so spät!

Ach ja. Halte Dir einfach ein Auge zu. Egal welches. Und geh dann durch die Dir bekannte Welt. Mach das bloß nicht beim Autofahren!

Wenn Du Dich drauf einlässt und es Dir gelingt, die augenscheinliche Intelligenz Deines Gehirns für einen kleinen Moment in Deiner Zeit auszuschalten, bewegst Du Dich im zweidimensionalen Raum. Zweifelsfrei. 

Flach wie die Oberfläche eine Gemäldes.

Und jetzt verrate ich Dir ein weiteres Geheimnis: 

Du bist der Maler!

Und wenn es Dir dann noch gelingt, darauf zu achten, wie Dein Gehirn auf diese Sichtweise reagiert, kannst Du bemerken, wie es extrem heftig rechnet, abgleicht, neu sortiert, hinterfragt und eine Pseudo-Dreidimensionalität herstellt. 

Du bist im Cyberspace.

Schon Dein ganzes Leben lang.

Geile Grafik!

Oder?

Zeitreisen

Ach, habe ich Dir eigentlich schon erzählt, dass ich den Doctor geküsst habe? Es ist mir wieder eingefallen, als meine Tochter mir beim Kaffeekochen zuschaute.

Um ehrlich zu sein, drückte ich nur einfach den Knopf an unserem Kaffeevollautomat und er hat den Kaffee für mich gemacht. Cool, oder? Oh, Du hast auch so einen Automat? Gut, dann. Wie soll ich wissen, was Du hast und was nicht? Hör auf zu lachen! Ja, das ist ein Imperativ.

Irgendwie seltsam, dass ich beim Drücken des Kaffeemachknopfes meines Kaffeemachautomaten an den Kuss mit dem Doctor denken muss, oder?

Doctor Who? 

Gut, dass Du fragst. Jedenfalls war dieses Geküsse nicht wirklich erlebenswert. Es beweist allerdings, dass auch der letzte der Timelords nicht küssen kann. Und ob der Doctor mein Prinz aus und mit Millionen ist, sei auch einmal dahin gestellt. 

Wahrscheinlich habe ich das deswegen auch alles nur geträumt. Zeitreisen sind nun einmal wirklich viel zu ermüdend!

Eine meiner Zeitreisen geht morgen zu Ende. Vielleicht bin ich Dir bei dieser Reise begegnet und Du hast meine Hand gehalten, wenn mir Vieles viel zu schnell gegangen ist.

Vielleicht.

Vielleicht habe ich Dir in Dein Ohr geflüstert, dass Du durchhalten sollst. Weil es sich lohnt durchzuhalten. Weil das Ergebnis Dich berauschen wird. 

Weil Du das Ergebnis sein wirst.

Einfach nur Du.

Einfach nur Dimensionen fühlen. 

An Deine sehr persönliche Grenze geführt werden. Oder Grenzen. Angepflockt irgendwo im Nirgendwo. 

Je nachdem, wo Du stehst. 

Jetzt, am Ende der Zeit.

Du hast Dich selbst herausgefordert.

Du hast Dich herausfordern lassen und hast den Handschuh aufgehoben.

Hast gegen Dich gekämpft und das immer an Deiner Seite. 

Tapfer und überzeugt bis zum Schluss.

Du bist gescheitert, hast geweint und geflucht. Hast Dich bedauert und verlassen.

Du hast Dich wiedergefunden und weiter gekämpft.

Und irgendwann im Laufe der Zeit hast Du selbst vor Dir gestanden.

Wer bist Du und wo bist Du so lange gewesen?

Wenn Du es willst, geh mit mir.

Direkt durch den Spiegel. 

Den Spiegel der Welt. 

Den Spiegel der Zeit.

Hinter dem Spiegel

Als ich selbst noch Kind war, ist der Spiegel mein *Secret Millionaire* gewesen. Ich stand jeden einzelnen Tag bewundern davor und versuchte das Paradoxon des Lebens zu lösen; wer bin ich und wer um alles in der Welt ist eigentlich dahinter?

Wer steht auf der anderen Seite? 

Wie sieht er aus? 

Wieso sehe ich alles verkehrt herum? 

Wieso ist mein Links Dein Rechts?

Bin ich selbst auf der anderen Seite der Welt? 

Und wo ist diese Welt *dahinter*?

Ich versuchte die Frage zu beantworten, was ist und was sein könnte. 

Eine unglaubliche Maßlosigkeit an Möglichkeiten.

Wenn ich durch den Spiegel hindurch gehe.

Was ist auf der anderen Seite der Welt?

Ich? Bin ich? Bin ich Du? Zeitgleich? 

Dreht die Uhr sich andersrum, wenn ich hindurch gegangen bin?

Treffe ich den Zauberer der Zeit. 

Oder den Magier der Welt?

Auf der anderen Seite?

Was ist überhaupt nicht möglich? Nicht jetzt und schon mal gar nicht irgendwann.

In der Welt der Erklärungen und Überzeugungen. In der Welt, in der die Erwachsenen leben.

Was eine sehr, sehr seltsame Welt ist. Seien wir doch mal ehrlich!

Irgendwann hängte meine Mama ein riesiges Schloss vor meine Gedanken und meinte, wenn ich noch etwas länger in den Spiegel schauen würde, käme der Teufel daraus hervor. Extra und ganz persönlich für mich und dann...

Wir wissen ja alle, was ´dann´ passiert. Oder?

Aber ich mache Dir einen echt überdenkenswerten Vorschlag:

Komm mit mir!

Dann gehen wir beide durch den Spiegel. 

Durch den Spiegel, den Du Dein Leben nennst. 

Den Spiegel, in dem Du Deine ganz persönlich eigens für Dich kreierte Welt siehst. 

Den Spiegel, in dem Du Dich suchst. 

Hinter allen Spiegeln findest Du; 

Dich!

Vielleicht. Kann sein. Möglicherweise. Unter Umständen.

Ganz so, wie Du es willst.


Feuervogel

Ach was! Ich nehme es Dir überhaupt nicht krumm, wenn Du nicht mitkommen willst.

Es ist Deine Entscheidung.

So, wie es Deine ganz persönliche Entscheidung ist, was diese ganz besondere Challenge in Deinem Leben für Dich bedeutet hat. 

Wie hast Du die Herausforderung gemeistert?

Was hat sie in Dir bewirkt? 

Zu welcher Persönlichkeit bist Du geworden? 

Hier am Ende von genau diesem Raum in genau dieser Zeit?

Welche kleinen Tode bist Du gestorben. 

Wer hat Deine Ideen zu Grabe getragen? 

Wer hat Dir Zeit gegeben? Wer hat sie Dir genommen?

Ich weiß, dass Du Dir selbst begegnet bist. Vielleicht das erste Mal in Deinem Leben. 

Vielleicht bist Du aber auch schon daran gewöhnt, Dich selbst zu sehen. 

In der Illusion von Raum und Zeit. 

In der Du Dich jeden einzelnen Tag Deiner Zeit wieder erhebst. 

Auferstehst aus der Dunkelheit Deiner Nächte.

Wie Phönix aus der Asche.

Den Tag umarmst, weil er genau so ist, wie Du ihn machst.

Oder den Tag tötest, weil er genau so ist, wie Du ihn machst.

Weil Du bist.

Weil. Du. Bist!

Du bist alles in Deiner Welt.

Das ist alles, was ist.

Und ich bin immer bei Dir.

Jetzt und am Ende aller Zeiten.

Deine
Lea
Alien On Earth




















Donnerstag, 17. Dezember 2015

Oh, Du Fröhliche!



Wo bist Du gewesen?

Ich? Hör mal, ich weiß es nicht! Irgendwie war plötzlich oben unten und unten oben. Frag mich bitte nicht, wie das passieren konnte. Es erinnert ein bisschen an: „Wie innen, so außen“. Du weißt schon, diese uralte Smaragdtafel von irgendwo. Ich glaube, sie ist datiert auf 3000 vor Christus.

Apropos Christus.

Stimmt! Der wird ja in den nächsten Tagen auch mal wieder wiedergeboren. Mensch, ich war schon so lange nicht mehr an Eurer Seite. Jetzt ist doch schon bald Weihnachten. Bei uns ist jetzt Ruhe im Karton. In Bayern heißt man das: Die stade Zeit. Frei übersetzt: die stille Zeit.

Still ist es hier oben in den Bergen. Still ist absolut richtig! Kein Mux zu hören. Manchmal steht die Zeit wirklich und wahrhaftig so ganz einfach und ohne viel Lamento urplötzlich still. Hier oben. Ganz knapp unterm Himmelszelt.


Die Alpen von ganz weit oben


Oh, hör mal! Hörst Du sie? Ab und zu in dieser ganzen überwältigenden Stille kannst Du sie sehr laut hören. 

Die Meister der Zeit. 

Sie singen, sich gegenseitig umarmend und voller Inbrunst das Lied der Welt. Von wegen still. Die Glocken klingen dazu im himmlischen Takt. Sie sind deutlich zu hören. Allüberall.

Gnadenreiche Zeit


Mir schmerzt der Rücken von dem ganzen Gebücke vor den himmlischen Thronen. Und die Chöre stimmen auch noch in den Gesang mit ein. Was sollten sie auch sonst tun? Engel bleibt Engel, egal auf welcher Sprosse der Karriereleiter er angekommen ist. Oder?

Ich weiß etwas, was Du nicht weißt. Vielleicht. Jedenfalls sind Throne und Chöre Bezeichnungen für die Himmelshierarchie der Himmelswesen. 

Dabei gibt es neun Chöre der Engel. Und wenn man die aufgelistet sieht, könnte man denken, es ist das neue Spielszenario für die Xbox. Da gibt es Mächte, Gewalten, Fürstentümer und Herrschaften. Also, wie gehabt, wie im richtigen Leben. Nix Neues.

Das Erwachen der Macht


Ach ja, da fällt mir zu `Mächte` etwas ein; Heute erwacht Star Wars per Film zu neuem Leben. Möge die Macht, wie immer, mit ihm sein! Und ein ganz kleines bisschen auch mit uns!

Ich schaue mir das ganze Spektakel später an, wenn ich weiß, dass davon keine Gefahr mehr ausgeht. 

Am liebsten mit Chips und Nüsschen und selbstgemachtem Popcorn, das macht meine Tochter besonders perfekt, und die DVD reingeschoben. 

Wenn ich dann heulen muss, was ich mit Sicherheit muss, kriegt es entweder keiner mit, oder meine Lieben heulen mit mir. Im Kino ist das eher suboptimal. Da schäme ich mich. Du auch?

So, was wollte ich erzählen? Ach ja. Ich war in Spanien. Zum zweiten Mal. Und zwischendurch war ich auch woanders. Ich war immer irgendwo. Die ganze Zeit!

Manchmal bei meinen lieben Freundinnen. Manchmal auch bei uns im Land unterwegs. Manchmal bin ich vor Erschöpfung einfach nach hinten übergekippt und war dann lange weg. 

Getreten. 

Manchmal habe ich getreten. Manchmal wurde ich getreten. 

Manchmal habe ich den Besen genommen und ihn, speziell nach Männern, geworfen. 

Manchmal bin ich auf ihm, dem Besen (!), durch die dunklen Nächte geritten.

Rauhnächte


Achja, dunkle Nächte. Die Rauhnächte stehen uns bevor. Die sind hier kurz unterm Himmelszelt immer ganz besonders. Da räuchert selbst Euer Alien, was der Feuermelder zulässt, damit der Krampus und sämtliche anderen Höllengestalten mal schön draußen bleiben, die Säcke!

Aber gut. Ich war also weg. Weit weg. Und wenn Ihr gut zugehört habt, dann habt Ihr mich reden hören. 

Ich habe Euch ununterbrochen zugetextet! 

Habe Euch um Euren Rat gefragt. Habe mit Euch geflucht und geflennt. Ganz oft einfach nur geflennt.

Ich bin in der Dunkelheit mit Euch auf der Strandpromenade gewandelt. Habe mir das Geschehen mit Euch von oben angesehen.




Lag mit Euch am spanischen Strand. Deutschland 3 Grad Minus, wir bei 24 Grad. Plus. Aber der Sand war schon ganz schön kühl. Sage ich Euch. Meine Stimmung auch.

Irgendwie haben wir krumm am Strand gelegen. Du und ich. Darum haben wir uns verdreht. Oder verschultert. Wie auch immer. 

Jedenfalls können wir manches einfach nicht schultern. Oder stehe ich mal wieder alleine da? Wenn es um die Hebelwirkung geht. Oder um Lasten, die zu tragen sind.

Ach was! Du musst Deine Last genauso schultern. 

Verheb Dich nicht! Das tut weh!

Captain On The Bridge!


Geflogen bin ich mit einem alten Mann. Zweimal. Einmal hin und auch wieder zurück. Er hatte den Job des Captain. Erst dachte ich:

„Oh mein Gott, doch nicht so ein alter Alter! Der fliegt das Ding doch gegen den nächsten Sternenhaufen!“

Aber dann hat meine andere Persönlichkeit mich heftig an meiner Jacke auf die Seite gezogen und mir wütend zugeflüstert:

“Bist Du bescheuert? Wenn einer Ahnung vom Fliegen hat und weiß, wie man um Sternenhaufen herumfliegt, dann doch der alte Captain dank seiner Erfahrung!“

Und so haben wir das dann auch gemacht. Wir beide. Ich habe beim Einstieg das Flugzeug, natürlich so, dass es keiner mitkriegt, liebkost, damit es uns alle sicher hinauf und auch wieder hinunter bringt. 

Ganz so, als sei das Flugzeug allein für sein Verhalten verantwortlich und das Ganze kein Ding!

Und nachdem das Flugzeug gelandet war, autsch, mit Sicherheit hat der Co-Pilot die Landung hingelegt, hat der alte Alte mich freundlich verabschiedet. Man versteht sich!

Zwischendurch bin ich über meine Sehnsuchtsorte in Südfrankreich geflogen und das, Ihr Lieben, das war wirklich himmlisch!


Südfrankreich mit Flughafen Nizza (ins Meer gebaut)


Weihnachten steht vor der Tür!


Jetzt bin ich wieder hier. Bei Euch. Endlich. Hat ja auch lange genug gedauert.

Weihnachten steht vor der Tür und ich mache auch in diesem Jahr wieder gerne auf. Ich freue mich!

Die Freude ist vielleicht ein klein wenig verhaltener als sonst. Weil die Tritte immer noch wehtun. Weil das Universum und ich immer noch nicht wieder *so* sind (Fingerüberkreuz). 

Weil mein Traummann immer noch nur in meinen Träumen in meine Welt rüberwinkt. 

Weil es in meinem Umfeld nur so von Millionären wimmelt, ich aber beim besten Willen keinen sehe. 

Weil ich selber noch an meiner eigenen Million klöpple.

Einfach. Weil!

Aber dafür klettert der Nikolaus fleißig an seinem goldenen Seil hinauf und hinunter, wenn man den Knopf drückt und wir amüsieren uns köstlich. Der durfte in meinem Trolly mit über das Mittelmeer fliegen und jetzt seinen Job machen. Er macht ihn gut!

Und just in diesem Moment sind zwei hyperintelligente, pan-dimensionale Wesen, also Mäuse, bei mir eingezogen. Die gehören meiner Tochter.

Und diese Wesen haben meinem multiplen Wesen zugeflüstert, dass ich Euch durchaus versichern darf, dass die Antwort auf alle Eure Fragen, und ich meine wirklich alle (!) Eure Fragen, tatsächlich 42 ist. Wer schon einmal per Anhalter durch diese Galaxis und andere Galaxien geflogen ist, weiß, dass ich hier nicht wirklich Neues verkünde.

In Gedanken bin ich bei Euch. Ganz besonders in den nächsten Tagen. Weil ich mir diese Zeit nehme. Weil ich mir diese Zeit mit Euch nicht nehmen lasse!

An den Tagen zwischen den Jahren bin ich mit Euch ganz besonders innig verbunden. 

Ich weiß auch nicht wirklich, wieso das so ist. Aber es ist so!

Ich danke Euch für dieses grandiose Jahr mit Euch. Für das wunderbare Geschenk, dass Ihr mir gebt, wenn Ihr hier bei mir seid! 

Mit Euch an meiner Seite bin ich nie alleine. Und Ihr auch nicht.

Als ganz kleines manifestiertes Dankeschön habe ich ein Gedicht für Euch geschrieben:

Es heißt:

Zwischen den Jahren


Zwischen gestern und morgen
in der Stille verborgen
Deine Einsamkeit

Zwischen den Sekunden
an das Stundenglas gebunden
Deine Endlichkeit

Zwischen den Jahren
spielt die Hüterin der Zeit
mit Deiner Ewigkeit

*

Ich wünsche Euch aus meinem tiefsten Alienherzen eine be-Sinn-liche Zeit, ein grandioses 2016 und…; wir sehen uns im Restaurant am Ende des Universums!

Möge die Macht der Liebe immer mit Euch sein!

Lea
Alien On Earth






Sonntag, 25. Oktober 2015


"Das Geheimnis"



8 Sekunden Leben


Wisst Ihr, dass Ihr Euch nur 8 Sekunden Zeit gebt, um zu entscheiden, ob Ihr ein Video auf Youtube anschaut. Meinen Blogartikel lest. Einen Film wegzappt? 

8 Sekunden. 

Ihr habt Euch entschieden. 

Ich danke Euch, dass Ihr mir etwas von Eurer Lebenszeit schenkt!

Wusstet Ihr auch, -hab ich vor Kurzem im TV erfahren-, dass Ihr 65 Jahre den ganzen Tag Dauervideos sehen müsstet, also wirklich die ganze Zeit, um alle Videoclips zu schauen, die auf Youtube in nur 24 Stunden hochgeladen werden?

65 Jahre!

Was sind da schon 8 Sekunden.

Wahrscheinlich würde Einstein in unseren Tagen diesen Vergleich für seine Einschätzung der Zeit nutzen, und ich bin absolut sicher; er hätte seinen eigenen Kanal.

Zeit 


65 Jahre!

Bei manchen von uns endet nach 65 Jahren die Chronik des Lebens.

Das letzte Kapitel ist geschrieben.

Das Buch der Zeit wird geschlossen.

Es war einmal.

War was?

Ich habe Euch schon sehr viel von mir erzählt. Ihr wisst es. 

Als die Zwillingstürme in New York zum Einstürzen gebracht wurden, da wurden auch die Eckpfeiler meines damaligen Lebens weggefetzt.

Irgendwann danach, zwischen Gestern und Heute, hatte ich das Raumschiff meines Lebens gegen eine interstellare Wand gefahren.

Geblieben ist aus dieser Zeit einzig Lea. 

Unendlichkeitsfragen


Die Himmelswanderin auf der Suche nach Antworten auf Unendlichkeitsfragen.

Das ist der Grund, weshalb ich heute so gerne mit Euch durch die Welten in unserem Himmel wandere.

Ich liebe es!

Weil ich bei Euch die Antworten finde.

Weil ich Euch Euer Geheimnis verraten darf.

Auf dem Weg durch meine eigene Zeit bin ich Euch begegnet. Der Weg zu Euch war geebnet, aber er war nicht immer einfach. Wahrlich nicht.

Aus wirren Umständen heraus habe ich Euch, habe ich Markus C., habe ich Mara gefunden. 

Und ein paar Affen. Einen ganzen Affenclan. 

Wirklich!

Ich fühle mich so wohl in diesem Haufen!

Aber auch ertappt. 

Meine Weggefährten wissen, was ich meine. Nicht wahr?

Wisst Ihr es auch?

Die Herausforderung 


Richtig. Wir stolpern über Aufgaben. 

Stehen vor Herausforderungen. Manche von ihnen scheinen unüberwindlich. 

Wir hassen es irgendwie, Videos zu drehen, wo wir es doch eigentlich so lieben. 

Weil wir so der Welt zeigen können, wer wir sein wollen. 

Wer wir sind.

Wie wir gesehen werden möchten. 

Was wir der Welt schenken möchten.

Uns.

Wir denken darüber nach, welches Equipment wir für Podcasts benötigen. Werden dabei selber zu den Podcasthelden dieser Welten. 

Jetzt haben wir unseren eigenen Kanal. 

Wir besitzen einen Blog von dem wir gestern noch nicht einmal wussten, dass es Blocks gibt, die nicht aus Papier sind.

Aber sie sind beschreibbar. Ach, wie cool.

Lea from the Blog


Wir werden an die Hand genommen und bauen Websites.  

Webmaster sind rar in diesen Zeiten. Waren sie das nicht immer schon?

Wir sind jetzt einfach unsere eigenen Webmaster. 

Weil wir das so entschieden haben.

Wer bist Du?

Und wer ist es, der für Dich entscheidet?

Wir pappen uns genau aus diesem Grund ein riesiges Diplom an die Endloswand. 

Dorthin, wo das Visionboard in eine andere Dimension übergeht.

Und dort am Rande des Horizonts steht schon wieder in riesigen Lettern:

Folge dem weißen Kaninchen!

Kommt Dir das irgendwie bekannt vor?

Du folgst schon Dein ganzes Leben diesem weißen Kaninchen. Und nein! Du schaffst es immer noch nicht, ihm Salz aufs weiße Schwänzchen zu streuen.

Vergiss es!

Ereignishorizont


Ich weiß, es ist für Dich nicht gerade erquickend, so festgetackert im Ereignishorizont zu hängen. 

Jahrelang.

Gut, Du lernst einiges.

Und wartest, dass die Zeit vergeht.

Als mein Raumschiff im Ereignishorizont einschlug, bekam ich ein ewiges Geschenk. 

Ich durfte in den Kristall der Unendlichkeit sehen.

Mir wurde die Erkenntnis der Unterscheidung von Wahrheit und Lüge zuteil.

Von Jetzt und Ewigkeit.

Von Gestern und Heute.

Von Wirklichkeit und Imagination.

Von Materie und Antimaterie.

Von Sein und Nichtsein.


Von Dir und mir.

Von Dir.

Und mir.

Die Schatztruhe, die das Geheimnis des `Alles ist Eins` enthält, wurde vor mir für Dich geöffnet.

Deine Einzigartigkeit wurde offenbar.

Du bist das Einzige Deiner Art!

Du bist.

Einzig!

Alles was ist.

Ist Einzig.

Du alleine.

Bist.

Sei Du!

Be Your Own Hero!

Möge Deine Macht immer mit Dir sein!

Immer!

Lea


























Donnerstag, 17. September 2015

Sagenhaft. Heldenhaft!

Wie geht es Euch?

Oh, Ihr habt mich vermisst; … ist das jetzt blöd, wenn ich Euch sage, dass ich das echt cool finde?

Ich war noch nicht in Spanien. Zu heiß. Hier wie da. 

Jetzt wird es kälter und mein Flug ist gebucht.

Irgendwie schwebten da auch noch viel zu viele Fragen im Raum, die erst eingefangen werden wollten.

Jetzt kleben diese Fragen an der Klatsche. Eine davon habe ich an meiner. 

Klatsche.

Und nun sitze ich hier und lerne von meinen Coaches, dass ich mich um Eure Probleme zu kümmern habe.

Erfahre, dass ein ordentlicher Blog grundsätzlich und immer ein wichtiges Problem lösen muss; nämlich Eures!

Was weiß denn ich, was Ihr für Probleme habt!

Mit mir redet doch kein Mensch und sagt; „Lea, Schätzchen, nur damit Du Alien beruhigt bist, auch ich als Mensch habe ein Problem. So, wie ein jeder auf diesem Planeten. Kümmere Dich ruhig einmal ausgiebig und ausschließlich um mein Problem. Was war es denn nur? Ach ja, ich habe einen fiesen Kratzer an meiner neuen Jacht!“

Oder was auch immer Dein Problem sein mag.

Ich verstehe ja, dass Du ein Problem haben darfst. Ja, um ehrlich zu sein, sogar haben musst. 

Weil, es so zu sein scheint, dass Dein Leben nur so lange besteht, so lange Du vor Probleme gestellt wirst.

Klingt komisch, ist aber so!

Heute ist der Begriff `Herausforderung` besser angesehen im Gebrauch. 

Warum kann ich Dir nicht wirklich sagen.

Vorstellbar ist aber, dass alleine die Benennung des Wortes Problem mit großen Problemen behaftet ist.

Negative Assoziationen sozusagen.

Ein Problem zu haben ist shice.

Vor eine Herausforderung gestellt zu sein, bedeutet ein Abenteuer zu erleben.

Oder so ähnlich jedenfalls.

Gar eine Herausforderung zu meistern, krönt Dich als; ein gestandener und versierter Abenteurer, weltmännisch oder -frauisch, cool und logisch zu denken, lösungsorientiert zu handeln und ganz einfach der Held oder die Heldin Deines Lebens per se zu sein.

Alles machst Du mit Links. Aus dem Ärmel geschüttelt. 

Quasi machst Du den ganzen lieben langen Tag ja nichts anderes. 

Locker, flockig, mal einfach und eben so.

Klasse! Ich gratuliere Dir!

Du bist wirklich so viel besser als ich. Sowas kriege ich einfach nicht hin.

Herausforderungen waren, sind und werden es für mich immer bleiben; ein großes, mittleres oder riesiges Problem.

Je nachdem. Oder nach jeweiliger Verfassung. 

Oder nach Lust und Laune.

Ich weiß wirklich nicht, wie das bei Dir ist, jedenfalls stellen Probleme mich in den meisten Fällen mit dem Gesicht an die Wand.

Hände nach oben. 

Handinnenflächen an die Wand gedrückt.

Beine auseinander.

Nicht rühren!

Nicht bewegen!

Ich weiß nicht, wie es Dir dabei geht, aber ich ziehe mir bei diesen oder ähnlichen Gelegenheiten am liebsten die Decke über den Kopf und warte bis sich die Herausforderung in Wohlgefallen aufgelöst hat.

Was sie meistens einfach ums Verrecken nicht macht!

Nein, dieses Mistding wartet seelenruhig ab, bis Du der absoluten Überzeugung bist, Du hast Dein Problem ausgesessen, ausgetrickst, aufgegessen.

Dann macht es fies `Buh` und Du weißt, was Deine Stunde geschlagen hat.

Ist es so? Oder ist es so?

Wenn nicht, dann sag mir bitte, wie Du das machst!

Ich will es wissen. Ich bin neugierig. Und wissbegierig. Und ich möchte das auch können, was Du kannst.

Ich kann es jedenfalls nicht.

Und dann soll ich mich also um Deine Probleme kümmern. Tolle Aussichten sind das! Findest Du nicht?

Ein Alien, das Probleme sammelt, wie andere Pfandflaschen.

Ich frage mich allerdings ernsthaft, wo die Sammelstelle für Eure Probleme ist, damit ich sie dann abgeben kann und mein Pfand kassiere. 

Eine Ahnung?

Ach, entschuldigt, ich bin albern. Ich weiß.

Aber eigentlich ist das nichts anderes als Unsicherheit. 

Ich weiß, dass Du das weißt. Du würdest nicht an meiner Seite sein, wärst Du unwissend.

Ich habe grundsätzlich nur schlaue Menschen in meiner Nähe.

Ja, ja, ich weiß, dass Du das weißt.

Wollen wir uns jetzt im Kreis drehen?

Apropros im Kreis drehen. Bei uns hat das Oktoberfest angefangen. 

Ihr Lieben, so ist das in Bayern Mitte September. 

Der Bayer an sich ist der Zeit immer voraus! Ist das nicht wunderbar?

O`zapft is!

Die Theresienwiese ist drapiert mit allerlei betrunkenem Allerlei. 

Die, die noch nicht liegen, siehst Du sich sinnlos im Kreis drehen.

Über all dem thront die Bavaria als Patronin über Land und Leute. 

Über alle Leute egal aus welchem Land.

In ihrer Linken hält sie den Siegeskranz schützend über das betrunkene Allerlei und lächelt.

So geht das Jahr bis zum Umfallen schunkelnd und plattelnd seinem Ende entgegen.

Ob es an seinem Ende gar ein rühmliches Jahr sein wird, bleibt demzufolge abzuwarten.

Wenn ich die Bavaria so lächeln sehe, habe ich diesbezüglich meine Zweifel. Ihr auch?

Sonntagnacht geht mein Flieger. Richtung Spanaaaanien. Ich bin sehr aufgeregt!

Weil es nicht anders geht, wir leben ja hier letztlich im tiefsten Oberbayern, werde ich die Nacht im Flughafen Franz-Josef-Strauß in München verbringen.

Hach, Ihr Lieben, was freue ich mich darauf!

Das war purer Sarkasmus. Nachts fährt hier kein Taxi mehr Richtung München. Nachts hat man zu Schlafen in Oberbayern. Nachts sind auch im Oberland alle Katzen grau!

Und wegen <O`zapft is> sind in München keine Hotelzimmer mehr zu kriegen. Ätsch!

So werde ich Stunde um Stunde im Flughafengebäude warten, dass die Zeit vergeht.

Wie ich uns kenne, werde ich sehr viel an Euch denken, Eure Probleme sammeln, ein Probleme-Quizz organisieren und mit Euch gemeinsam Eure Probleme lösen.

Was haltet Ihr davon?

Was auch immer; ich freue mich sehr darauf, Euch bald gesund und wohlbehalten wiederzusehen.

Ich wette, ich habe Euch dann eine Menge zu erzählen; vom Meer, der Sonne Spaniens, dem Sandstrand, dem guten Essen, von Land und Leuten, hach!

Olé! Y hasta la vista, Baby ,) 

Eure Lea



Donnerstag, 27. August 2015

Fait vos jeux



Ihr Lieben. Ich hab so oft an Euch gedacht in den letzten Tagen.

Ihr seid es, die dafür stehen, dass ich schreibe, was mir passiert.

Ohne Euch wäre alles Nichts.

Ich weiß nicht, ob ich Euch schon erzählt habe, wer ich eigentlich bin. Und ich habe Euch nicht gefragt, ob Euch das überhaupt interessiert.

Ich verstehe aber eines; Ihr würdet nicht lesen, was ich schreibe, wäre es nicht irgendwie vielleicht wichtig für Euch.

Danke, dass Ihr so interessiert seid! 

Danke, dass Ihr mich lest! 

Danke, dass es Euch für mich gibt!

Wisst Ihr, es gab eine Zeit, und so unendlich lange ist das noch gar nicht her, da waren Millionäre die Menschen für die ich gearbeitet habe. 

Das, was mein Job gewesen ist, ist heute, so wie alle Zeit vorher, als Traumjob zu bezeichnen.

Mir war das nie wirklich bewusst.  Falls ich vergessen habe, es zu erwähnen; ich war in den letzten Tagen wieder in meiner alten Heimat. Bei meiner besten Freundin. 

Wir haben über die Zukunft geredet und über die Vergangenheit. Sie hat damals bei Viva gearbeitet. Auch so ein Traumjob. Danach beim Verlag der Vogue. Noch ein Traumjob. Und auch ihr war es nicht bewusst, das es ein Traumjob war.

Mein Job war die Arbeit mit Superstars.  Die Namen dieser Superstars waren Madonnna, Michael Jackson, Queen, The Police, später Sting alleine, Quincy Jones, Tina Turner, Jon Bon Jovi.

Ach Gott, die Liste wäre unendlich. Unendlich war allerdings auch die Schlange vor der Toilette der Ladies in unserer Company, wenn Simon Le Bon von Duran Duran sich die Ehre gab. Die Damen mussten sich schließlich aufhübschen, wenn Er erschien.

Weil ich grundsätzlich echt viel zu tun hatte, bin ich, weil die Damentoilette dann überbelegt war, bei den Jungs aufs Klo gegangen. 

Meistens traf man dort, -ein Schelm, der Böses dabei denkt-, Simon Le Bon.

Stimmt, er war mein Typ. Aber irgendwie zu kompliziert. Too famous.

Die Meisten waren zu famous. Just a job. Just do it. Business as usual.

Superfamous wurden wir selbst, als mein Ex-Lebenspartner mich in seine Firma holte. 

Wir haben tatsächlich aber auch jeden Mist zum Hit gemacht. Wir waren gefürchtet, weil wir Shit in der kürzest denkbaren Zeit zum Hit umwandelten.

Wir wurden zum unübertroffenen Selbstläufer. Wir beide wussten vom anderen immer und zu jeder Zeit, was er denkt, wie er handelt, was ihm passt und was nicht.

Wir konnten es in den Augen des anderen sehen. Und, Ihr Lieben, wir beide haben uns noch nie so tief in die Augen gesehen, wie in dieser Zeit.

Wir wurden zum Erfolgsgarant. Was in der privaten Zweisamkeit nicht funktioniert hatte, funktionierte im Job bis zur Perfektion. Unfehlbar. Unwahrscheinlich erfolgreich. Wir waren wir. Unschlagbar.

Zum Schluss wurde er der Taufpate meiner Tochter. Immer, seit unserem Zusammenkommen, war er mein Wegbegleiter. Und er gab mir die Erlaubnis und den Background in seiner Firma zu tun, was ich tun wollte.

Lange vor Facebook hatte mein damaliger Lieblingsadmin mit mir die Idee, eine Plattform für die Industrie zu designen.  Einer meiner Lieblingsbosse hat mir vor kurzem über Facebook meine Visitenkarte, die damals für mich kreiert worden war, gepostet. 

Ich hatte das alles vergessen. So unendlich weit vergessen. Und ich konnte es nicht fassen, was auf meiner Visitenkarten stand. Wie nahe waren wir gewesen an dem Erfolg, den ich heute so herbei sehne. Wie unfassbar nahe.

Kurz vor dem Ziel, nicht wissend, wie nahe wir sind, hatten wir aufgegeben.

Unsere Wege trennten sich. Die meines Expartners und meine.

In der Welt, die Ihr Wirklichkeit nennt. 

Nicht im völligen Sein. Aber in Eurer Welt … es war einmal vor langer Zeit. 

Es war einmal in der Vergangenheit.

Dann, vor einiger Zeit, habe ich meine Tochter gefragt, was sie denn werden möchten. Dann, wenn sie bald ihr Abi hat.

Wir sprachen während des Essens recht beiläufig darüber. Da sagte mein Kind zu mir: „Mama, ich will das werden, was Du gewesen bist.“

Gott, wenn ich nur in wahrhaftige Worte für Euch wandeln könnte, was ich im Moment erlebe. Wenn ich Euch doch auch nur ein kleines Stück mitnehmen könnte auf meiner Reise.

Ich dachte, ich hätte meiner Tochter verschweigen können, was es gewesen ist, was ich machte, vor einiger Zeit. Aber sie hat es genau beobachtet. Und sie will es sein. Was ich war.

Ihre Abiturarbeit wird sie über die Rolling Stones schreiben. Sie hat Richard Branson in Englisch gelesen und will, genau wie er, den absoluten Erfolg. 

Tubular Bells klingt noch in meinen Ohren. Es dröhnte aus unseren Büros vor langer Zeit. Aus jedem einzelnen Büro. Und es war Mega. Ist es immer noch. Mega.

Unter anderem habe ich auch für Richard Branson arbeiten dürfen. 

Nicht, dass ich ihm je aufgefallen wäre. Dennoch ist er mein Held. Mehr denn je ist er mein Held.

Hinfallen. Aufstehen. Krönchen richten. Weitergehen.

Branson ist kein Millionär. Bei Weitem nicht. Millionen zahlt er mal eben aus der Portokasse. 

Er greift nach den Sternen. 

Und Ihr wisst es mittlerweile ganz genau; in den Sternen bin ich zu Hause.

Was, meine Lieben, was wäre, wenn es gar nicht um die Millionäre geht. 

Was, meine Lieben, wenn es darum geht, selbst zum Millionär zu werden.

Seht Ihr Euer anderes Ich, das jetzt gönnerhaft nickt, Euch fies angrinst und meint: `Ja, ja. Millionär werden … und ein Ei vom Konsum!“

Ich sehe es sehr deutlich. Manche nennen es auch „kleines Ego“. 

Mir geht diese Klassifizierung des Egos sagenhaft auf den Geist.

Ich finde das Ego, ob klein oder groß, wichtig! 

Es wäre nicht da, bräuchten wir es nicht für unser Leben. 

Was wäre das denn für ein Leben, wenn es darum ginge, etwas so Wichtiges in Deinem Leben einfach so zu eliminieren. 

Zu killen.

Assassin? 

Ich liebe mein Ego. Habe es immer geliebt. Und ich hoffe, Du gibst Deinem auch eine Chance.

Ja, selber Millionär oder Millionärin werden. Das wäre es doch. Oder?

Der Spruch eines für mich wichtigen Autors poppt immer wieder in meinem Kopf von ganz alleine auf, wenn ich an Millionäre denke.

Ich habe den Hinweis aus einem Buch von einem Millionär. Das Buch heißt: „So denken Millionäre“. Es ist von T. Harv Eker und war lange Zeit meine Bibel.

Die Story ist ungefähr diese: In einem Seminar kommt ein Teilnehmer zu T. Harv Eker und fragt ihn, ob er ihn einmal berühren dürfe, denn er würde so gerne einmal einen Millionär anfassen.

Die Antwort von T. Harv Eker darauf: „Wenn Sie einen Millionär anfassen wollen, dann werden Sie einer!“

Was, wenn das Universum eine Wünscherfüllungsmaschine ist?

Was, wenn das passiert, was Du Dir in Deinem tiefsten Inneren wirklich wünschst?

Was, wenn Du auf dem Weg bist, Millionär oder Millionärin zu sein?

Was, wenn das alles schon passiert ist?

Letzte Nacht habe ich von dem Mann geträumt, der mir zu meinem größten Glück noch fehlt.

Im Moment ist es besser, dieser Mann ist und bleibt nur ein Traum.

Ein Traummann.

Er wäre im Moment echt ein riesiges Zuviel für meine Wirklichkeit.

Nächste Woche fliege ich nach Spanien.

Fühlen, wie es ist, selbst Millionärin zu sein.

Ohne Mann.

Aber mit Euch.

Wenn Ihr Lust habt.

Ich lade Euch ein.

Salut!

Lea